Wie werden Streak Kameras in der Forschung eingesetzt?

Mit Streak-Kameras werden mit Hilfe des Lichts die Geheimnisse ultraschneller Prozesse erforscht. Soweit die Theorie. Anhand praktischer Beispiele soll hier der Einsatz dieser Kameras näher beschrieben werden. Die nachfolgenden Anwendungen beschreiben zusammenfassend einen Auszug der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Optronis Streak Kameras. Dabei werden sowohl allgemeine Fragen z.B. zur Trigger-Konfiguration aber auch spezifische Anwendungen von Streak Kameras z.B. in der Explosionsforschung behandelt. Kontaktieren Sie Optronis um die vollständige, englische Beschreibung zu erhalten.

Trigger Konfigurationen

Teaser-Trigger Konfigurationen

Die zeitliche Auflösung von Streak Kamera Systemen wird von der Streak Kamera selbst bestimmt aber auch von der Art und Weise wie die Kamera mit dem optischen Ereigniss synchronisiert wird. Die Jitter-Eigenschaften der verschiedenen Elemente sowie die zeitlichen Relationen zwischen optischen und elektrischen Signalen der Lichtquelle spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Überlegungen, welche Trigger-Konfiguration zum Einsatz kommen soll, wird daher von der Wahl der Lichtquelle bzw. deren anregendem Laser-System bestimmt. Die Beschreibung gibt einen Überblick über typische Basiskonfigurationen.
Fragen Sie nach "AN-Trigger Configurations for Streak Cameras V2" hier.

Trigger Konfiguration mit Laser-Verstärker

Teaser-Trigger Konfigurationen mit Laser-Verstärker

Lasersysteme bestehend aus einem Femtosekunden Laser mit hoher Pulsefolgefrequenz und einem nachgeschalteten Verstärker niederer Pulsfolgefrequenz erlauben den Einsatz spezieller Triggerkonfigurationen um eine recht einfache und genaue Synchronisation der Streak Kamera zu erreichen. Besonders wenn lange Triggerverzögerungen der Streak Kamera in Kauf genommen werden müssen wird der Trigger-Jitter minimiert und eine gute zeitliche Auflösung erhalten.
Fragen Sie nach "AN-Trigger Configuration for Amplified Laser Systems" hier.

Zeitliche Dispersion im Spektrometer

Diagramm der zeitlichen Dispersion

Die Verbindung einer Streak Kamera mit einem Spektrometer erlaubt die gleichzeitige Messung von Wellenlänge und zeitlichem Verlauf optischer Pulse. Für diese zeitaufgelöste Spektroskopie werden typischerweise Cerny-Turner Spektrometer für die Wellenlängenseparation eingesetzt. Durch das Prinzip dieser Spektrometer ergibt sich ein Einfluss auf die zeitliche Auflösung. Dieser wird beschrieben.
Fragen Sie nach "AN-Time-Dispersion of CT-Spectrometers" hier.

Messung der Detonationsgeschwindigkeit

Messunge der Detonationsgeschwindigkeit

Der Artikel beschreibt wie eine Streak Kamera eingesetzt wird um die Detonationsgeschwindigkeit anhand der Lichtemission zu bestimmen. Die Detonationsgeschwindigkeit ist eine Schlüsseleigenschaft von Sprengstoffen und beschreibt die Geschwindigkeit mit der sich die chemische Reaktion im Sprengstoff fortpflanzt. Zu ihrer Bestimmung wird ein Bild der Sprengladung optisch auf den Schlitz der Streak Kamera abgebildet. Das Licht des schmalen Schlitzes wird dann schnell über einen Phosphorschirm abgelenkt um daraus die nötige zeitliche und räumliche Information zu gewinnen.
Fragen Sie nach "AN-Detonation-Velocity" hier.

MATLAB Unterstützung

Das Format in dem OptoAnalyse Bildinformationen abspeichert ist beschrieben. Der Artikel liefert insbesondere Beispiele wie die Bilddaten in MATLAB eingelesen oder mittels MATLAB automatisiert TIFF Dateien erzeugt werden können. Damit wird die Verfügbarkeit von Streakbildern für eine weitergehende Analyse vereinfacht.
Fragen Sie nach "AN-MatLab Support" hier.